Halloween in Paris: Was tun? – 6 knallharte Tipps für mehr Grusel

Halloween in Paris – und was kann man machen? Obwohl das Halloween-Fest, das am 31. Oktober gefeiert wird, dem Ursprung nach eine amerikanische Tradition ist, hat Paris Halloween-Fans doch einiges zu bieten ...
Halloween Paris
Die Kürbisse grinsen zu Halloween auch in Paris. ( © Alexander Raths - Fotolia.com - #174949274 )

Was kann man an Halloween in Paris unternehmen?

Eigentlich haben die Franzosen weniges weniger gerne, als amerikanisiert zu werden. Der durchschnittliche Franzose verzichtete wohl noch eher auf Baguette, als dass er fröhlich einwilligte, amerikanisiert zu werden. Aber Halloween scheint auch für ihn irgendetwas Unwiderstehliches zu haben. Jedenfalls wird das Fest mittlerweile in Paris fast traditionell gefeiert.

1. Halloween im Disneyland Paris

Bekannt ist das Halloween-Special im Disneyland Paris. Wer sich inmitten der Disney-Figuren nicht ohnehin schon gruselt, der kann sich anschauen, wie sie, gruselig verkleidet, Schauder über Schauder verbreiten. Wenn du’s ganz toll treiben willst, kannst du mit Vogelscheuchen und Skeletten durch den Park tanzen. Wie deine Umwelt danach deinen Geisteszustand beurteilt, dafür übernehme ich keine Verantwortung.

Die Halloween-Dekoration im Disneyland Paris ist nichts für seriöse Innenarchitekten, aber sie ist für gewöhnlich speziell.

2. Der Astérix-Park zu Halloween

Da will der Astérix-Park Paris nicht hintanstehen. Astérix, Obelix und die restliche Gallierbrut sind urfranzösische Gesellen. Aber auf Halloween lassen sie sich trotzdem ein. Es gibt eine Gruselshow und einen Workshop ‚Kürbisschnitzen’. Wie gut, dass man heute zu allem und jedem Workshops anbieten kann!

Du wirst dich zu Halloween im Astérix-Park fürchterlich ängstigen, besonders wenn du dich in die Spukhäuser wagst ... Sollte sich deine Angst zu veritablen Phobien oder Panikattacken auswachsen, hat das nichts mehr mit Halloween zu tun, sondern gehört therapeutisch behandelt.

3. Das Gruselkabinett Le Manoir de Paris

Du kannst auch ins Gruselkabinett Le Manoir de Paris pilgern. Das kannst du zwar genauso gut an anderen Tagen, aber warum nicht zu Halloween? Da ist das Gruselkabinett noch ein kleines großes bisschen gruseliger als sonst. Ich weiß gar nicht, wie du da lebendig wieder herauskommen sollst. Monster und Zombies strecken ihre Greifer nach dir aus. Und das Phantom der Oper und der Glöckner von Notre-Dame huschen unvorhersehbar über die Gänge.

Deko und Musik tun alles, um dir den Aufenthalt gebührend zu verängstigen. Am besten, du bewaffnest dich mit Baguettestangen und betrittst das Gemäuer nur als Mitglied einer straff organisierten und diszipliniert agierenden Kleingruppe.

4. Halloween im Musée Grévin

Das Musée Grévin ist ein Wachsfigurenkabinett à la Madame Tussauds in London. Auch hier spukt es zu Halloween, und alles wird in eine düstere Atmosphäre getaucht. Eine Schreckeffektshow tut das Übrige.

Ob die Wachsfiguren von Marilyn Monroe, Cristiano Ronaldo und Konsorten zu Halloween gruseliger rüberkommen als sonst, wage ich zu bezweifeln. Aber du kannst es gerne überprüfen. Ich finde Cristiano Ronaldo am gruseligsten, wenn er ganz aus Fleisch und Blut Tore gegen deutsche Mannschaften schießt.

Halloween im Rest der Stadt

5. Man muss nicht unbedingt etwas besonders Besonderes machen, um Halloween in Paris besonders zu machen. In den Ausgehvierteln veranstalten Bars und Nachtclubs so viele Halloween-Feiern und Mottopartys, dass mir dazu kein Motto mehr einfällt.

6. Viele Pariser feiern privat. Einfach eine sympathische Pariserin suchen, Kürbis auf den Kopf und nett-gruselig nachfragen, ob man mitfeiern darf. Ich garantiere für nichts.

In einem sind die Pariser genial. Sie haben es geschafft, die Zahl jener minderjährigen marodierenden Süßigkeitenjunkies, die zu Halloween viele andere Städte heimsuchen, auf ein Minimum zu reduzieren. Und wie haben sie es geschafft? Nummerncodes! In Paris ist der Eingang jedes Hauses, das etwas auf sich hält, per Nummerncode geschützt. Die Blagen – sofern sie nicht selbst im Haus wohnen – kommen schwer bis gar nicht rein. Hier liegt wohl der tiefere Grund, warum die französischen Kinder noch nicht ganz so adipös sind wie die amerikanischen. Aber das nur als Theorie am Rande.

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