Saint-Fargeau – 78. Pariser Quartier

Das 78. Pariser Quartier, das Quartier Saint-Fargeau, gehört mit drei weiteren Vierteln zum 20. Arrondissement. Dieses ist nummerisch die letzte und östlichste dieser Pariser Verwaltungseinheiten, die Arrondissements genannt werden.

Das Quartier Saint-Fargeau zwängt sich zwischen den Boulevard Mortier und das Hôpital Tenon, es wird von der Métrolinie M3bis und deren drei Stationen durchschnitten, bietet aber auch Haltepunkte für die Linien M3, M11 und T3b.

In diesem Viertel ist Multikulti angesagt. Hier leben viele Immigranten, darunter viele aus den früheren Kolonien in Afrika, aber auch aus anderen Ländern.

Jetzt treffen hier orientalische Händler auf asiatische Restaurantbesitzer, Basare, Moscheen und Koranschulen auf karibisches Flair - eine Weltreise für alle, die es exotisch mögen.

Etwas hügelig geht es im Quartier Saint-Fargeau zu, gutes Schuhwerk ist zu empfehlen; aber das gilt natürlich für alle längeren Spaziergänge durch die Pariser Viertel.

Einfach zum Genießen

Einer der Treffpunkte ist Le Cimetière de Belleville beziehungsweise der direkt anschließende Park. Er ist nicht so berühmt wie der große Friedhof Père Lachaise weiter südwestlich, bietet jedoch wundervolle, lauschige Ecken, beispielsweise eine wie ein Tunnel überwachsene Treppe, ebenso einen Spielplatz und einen schönen Ausblick auf Paris.

Früher war das Quartier Saint-Fargeau größtenteils ein Industrieviertel, heute sind die Industriebauten verschwunden und haben neuen Wohnungen Platz gemacht. Außerdem kannst du in diesem Quartier beispielsweise abessinisch, eine Pizza oder andere Speisen aus unterschiedlichen Kulturen zu essen.

Klein, aber fein

Noch ein Tipp: Das kleine Théâtre à Sornettes in der Rue Devéria präsentiert unter anderem Aufführungen mit Marionetten.

Anzeige