12 ungewöhnliche Tipps für den Städtetrip nach Paris

Paris ist bekanntlich die Stadt der Liebe und der Mode. Wer also in die französische Metropole reist, verbringt dort häufig einen romantischen Urlaub, einen Shopping-Trip oder schlichtweg eine klassische Städtereise mit Sightseeing zwischen Eiffelturm, Louvre & Co. Dass es in der Hauptstadt der „Grande Nation“ aber noch viel mehr zu erleben gibt, verraten folgende ungewöhnliche Tipps für Paris.
Städtetrip Paris
Abendliches Panorama von Paris ( © PUNTOSTUDIOFOTO Lda - Fotolia.com )

Tipp 1: Im Jetpack über die Stadt fliegen

Den besten Ausblick auf Paris gibt es natürlich von oben. Doch den Flug mit einem Helikopter kann sich kaum jemand leisten und wer Pech hat, dem wird beim Anflug auf Paris die Sicht durch schlechtes Wetter verwehrt. Wer also für wenig Geld über Paris fliegen möchte, kann bei FlyView Paris ein ganz besonderes Erlebnis machen: Hier wird kurzerhand mit einem riesigen Jetpack auf dem Rücken über die Stadt geflogen.

Allerdings handelt es sich dabei natürlich um eine Illusion dank HTV-VR-Helm. Eine hervorragende Aussicht auf den Eiffelturm, den Triumphbogen und weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt gibt es dennoch – und so muss zumindest niemand Angst vor einem Absturz haben.

Tipp 2: Die unheimlichen Katakomben erforschen

Die alten Steinbrüche unter dem Erdboden von Paris bilden einen rund 300 Kilometer langen Tunnel, der einem Labyrinth unter der Hauptstadt gleicht. Einige davon, die wenigen nicht einsturzgefährdeten, können besichtigt werden.

Der Gruselfaktor ist hier vorprogrammiert, denn die Katakomben stellen eine Art unterirdischen Friedhof dar, in welchem sich die Überreste von insgesamt sechs Millionen Parisern befinden, die natürlich alle mittlerweile bis auf die Knochen zerfallen sind. Eine makabere Faszination in der Finsternis, die ein wirklich außergewöhnliches Erlebnis in Paris garantiert.

Tipp 3: Die Friedhöfe von Montparnasse erkunden

Wer es makaber mag, ist mit dem nächsten Geheimtipp ebenfalls an der richtigen Stelle. Allerdings sind die Friedhöfe von Montparnasse eher aufgrund ihrer einzigartigen Figuren, imposanten Gräber und verschlungenen Pfade, welche sich über ein riesiges Gelände erstrecken, sehenswert. Zudem sind hier zahlreiche Berühmtheiten begraben, beispielsweise Oscar Wilde oder Jim Morrison.

Zwischen Mausoleen, morbiden Figuren und Gräbern sowie melancholischen Engeln wird es auf Cimitière Père Lachaise und den anderen Friedhöfen von Montparnasse nicht so schnell langweilig.

Tipp 4: Ein französisches Cabaret besuchen

Das Moulin Rouge gehört sicherlich zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Paris, ist aber nur eines von vielen Cabarets in der Stadt. Dieses von außen zu besichtigen mag spannend sein, doch wer ein tatsächliches Highlight sucht, sollte einem typisch französischen Cabaret beiwohnen. Denn zwischen Chansons, Witzen und natürlich einer Menge Wein wird hier garantiert jeder Abend unvergesslich.

Ein echter Geheimtipp ist das Cabaret Au Lapin Agile in einem kleinen rosa Haus, wo selbst Picasso einst viele seiner Nächte verbrachte – die er sogar in einem seiner berühmtesten Werke festhielt.

Tipp 5: Den PSG im Parc des Princes anfeuern

Wer hingegen eine Leidenschaft für Fußball hat, sollte sich den Abstecher in das Prinzenparkstation nicht entgehen lassen. Als Heimstadion des Vereins Paris Saint-Germain – kurz PSG – lässt sich dieses am besten live bei einem Spiel besichtigen. Vielleicht haben die Besucher ja sogar Glück und die Mannschaft tritt gegen den eigenen Lieblingsverein an. Doch selbst, wenn nicht, so ist der Tag im Parc des Princes sicherlich eine tolle Idee für fußballbegeisterte Paare oder Gruppen.

Wer will, kann mit einer kleinen Sportwette noch mehr Spannung in die Begegnung bringen. Auch viele der besten deutschen Anbieter lassen nämlich entsprechende Wetten auf den PSG zu. Schließlich handelt es sich um den beliebtesten Fußballverein von ganz Frankreich und dementsprechend emotional aufgeladen ist die Stimmung.

Tipp 6: Ab aufs Land zum „Manoir de Paris“

Der nächste Tipp wird ebenfalls nervenaufreibend, allerdings wieder in gruseliger Manier. Der „Manoir de Paris“ erscheint von außen als typischer Landsitz, doch im Inneren verbirgt sich ein regelrechtes Gruselkabinett. Hier werden nämlich viele berühmte Pariser Legenden inszeniert, wie beispielsweise der Metro-Mord von Laetitia Toureaux. Gruppen von sechs bis acht Personen müssen sich den düsteren Kreaturen und Schreckmomenten stellen. Ein Abenteuer, das gewiss keiner von ihnen so schnell wieder vergessen wird.

Tipp 7: Besuch der Galerie in der „Miroiterie“

Für Kunstliebhaber gibt es in Paris eine Menge zu entdecken. Neben den berühmten Namen lohnt sich aber auch der Besuch in der „Miroiterie“. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes „Squat“, was in Frankreich für ein eigentlich unrechtmäßig besetztes Haus steht.

In diesem Fall sind die Bewohner rund 30 Maler, Bildhauer und weitere Künstler aus der ganzen Welt, die hier gemeinsam leben sowie arbeiten – und ihre Werke in einer im wahrsten Sinne des Wortes einzigartigen Galerie ausstellen. Sei es also der Kunst wegen oder einfach, um diesen interessanten Ort einmal mit eigenen Augen gesehen zu haben: Die „Miroiterie“ ist einer der wohl spannendsten Geheimtipps in Paris.

Tipp 8: Ungewöhnliche Bars im Nightlife von Paris

Wer das Nightlife von Paris erkunden möchte, findet eine Vielzahl an ungewöhnlichen Bars mit ihren ganz individuellen Highlights. Da wäre beispielsweise

  • La Quille mit einer Kegelbahn im Inneren,
  • Café Oya mit 500 Gesellschaftsspielen für die „non-digitale“ Unterhaltung,
  • Chez Bouboule mit der Möglichkeit, trotz Bier in der Hand nebenbei Indoor-Boule zu spielen, oder
  • La Lucha Libre, wo die Besucher in Sumo-Kostümen auf der Bühne ihre Kräfte miteinander messen können.

Damit ist die Liste aber noch lange nicht beendet! Im Pariser Nightlife müssen es also nicht immer die bekannten Klassiker sein, sondern gerade die urigen Bars, die man beinahe übersieht, versprechen oftmals ein viel interessanteres Erlebnis.

Tipp 9: Wasserski fahren auf der Seine

Am Abend gemütlich an der Seine entlangschlendern oder bei einer Bootsfahrt ein Dinner mit einmaliger Aussicht genießen – diese sind wunderschöne und beliebte Unternehmungen in Paris, keine Frage!

Doch wenn es etwas ausgefallener sein darf, können sich die Touristen auf die Wasserski, ein Wakeboard oder Monoski schwingen und die Seine rasant durchqueren. Gleich mehrere Anbieter warten entlang des Flusses auf Adrenalin-Junkies und versprechen eine Erfahrung der besonderen Art.

Tipp 10: Strandurlaub mitten in der Großstadt machen

So schön Paris auch sein mag, was der Stadt fehlt, sind Sandstrände und Meer – schließlich ist Frankreich auch dafür berühmt und beliebt. Was viele Besucher in der Stadt jedoch nicht wissen, ist, dass auch sie gleich mehrere Sandstrände namens „Paris Plages“ hat.

Es handelt sich dabei natürlich um künstlich aufgeschütteten Sand direkt an der Seine. Doch für ein wenig Sonnen mit Urlaubsfeeling und einen Cocktail in der Hand sind sie eine perfekte Anlaufstelle. Und der Sand selbst stammt tatsächlich direkt aus der Normandie…

Tipp 11: Essen auf dem Marché des enfants rouges

Bereits seit dem Jahr 1615 gibt es diesen überdachten Markt in einer kleinen Seitenstraße von Paris. Doch trotz seiner Tradition, ist er vor allem unter Touristen kaum bekannt. Dabei ist der „Markt der roten Kinder“ nicht nur eine unter Denkmalschutz gestellte Sehenswürdigkeit, sondern verspricht vor allem kulinarische Köstlichkeiten, die der Gaumen nicht so schnell wieder vergisst.

Aus zahlreichen verschiedenen Nationen zaubern hier die Köche an kleinen Ständen Leckereien für jeden Geschmack und von den kleinen Tischen aus lässt sich das Pariser Treiben in seiner ursprünglichsten Art beobachten.

Tipp 12: Foto mit der Freiheitsstatue schießen

Bei dem Begriff „Freiheitsstatue“ denken die meisten Personen wohl direkt an New York. Dabei besitzt auch die französische Hauptstadt ein Exemplar. Die Pariser Freiheitsstatue steht auf einer kleinen Insel in der Seine namens Île aux Cygnes und blickt in Richtung Westen – also quasi zu ihrem größeren sowie bekannteren Pendant im „Big Apple“.

Bereits seit dem Jahr 1889 steht sie dort, ist also nur drei Jahre jünger als die New Yorker Freiheitsstatue, und markierte damals das 100-jährige Jubiläum der Französischen Revolution. Paris hat also tatsächlich noch die eine oder andere Überraschung in petto!

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