Trabrennen Prix d'Amérique

Prix d'Amérique

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Wo:
Paris, Paris - Ile-de-France, Frankreich
Trabrennen Prix d'Amérique 2017
Sonntag, Januar 28, 2018

Inoffizielle Weltmeisterschaft im Hippodrom von Vincennes

Zu den bedeutendsten Pferderennen der Welt zählt der Prix d’Amérique in Paris. Im Hippodrom von Vincennes wird das Rennen jedes Jahr Ende Januar ausgetragen. Traditionell findet es am letzten Sonntag im Januar statt. Im Pferdesport gilt das Trabrennen in Paris als inoffizielle Weltmeisterschaft.

Prix d'Amérique als Hommage an die Vereinigten Staaten von Amerika

1920 wurde das legendäre Pferderennen ins Leben gerufen. Die Franzosen wählten den Namen Prix d’Amérique, um den US-Amerikanern, die im Ersten Weltkrieg an ihrer Seite gekämpft hatten, eine Ehre zu erweisen.

Seit 1993 findet das Trabrennen im Hippodrom statt, das im Bois de Vincennes im 12. Arrondissement liegt. Für das Rennen wird die große Piste über eine Distanz von 2.700 Metern gewählt.

Um die 40.000 Zuschauer aus aller Welt kommen jedes Jahr zu diesem Event der Superlative.

Das Hippodrom wurde bereits 1863 gebaut. Nach seiner Zerstörung 1870 hat man es 1879 wieder aufgebaut. Genutzt wurde das Hippodrom bis 1993 auch für Rockkonzerte. Nach seiner umfassenden Renovierung verwendet man es seit 1993 für Pferderennen.

Sieger des Pferderennens haben Platz im Geschichtsbuch

An dem Trabrennen nehmen die besten Pferde der Welt teil. Den Sulky steuern die besten Fahrer der Welt. Für Pferde gilt ein Mindestalter von vier Jahren. Insgesamt geht es um eine Million Euro, der Sieger erhält 500.000 Euro.

Allerdings müssen einige Vorbedingungen erfüllt werden, um in das Teilnahmefeld zu gelangen, das aus 18 Startern besteht zu gelangen. Diese Vorbedingungen betreffen Gewinnsummen und Platzierungen in Vorbereitungsrennen. Zudem erhalten die Sieger der beiden Rennen Critérium Continental und Prix de Tenor de Baune eine Wildcard für das Trabrennen Prix d'Amérique.

Hattricks und deutsche Triumphe

Im Laufe der 93-jährigen Geschichte haben auch vier deutsche Pferde den Prix d’Amérique gewonnen. Dreimal konnte sich der deutsche Fahrer Johannes Frömming in die Siegerliste eintragen.

Insgesamt gelang bisher vier Pferden ein Hattrick. Von 1926 bis 1928 siegte das Pferd Uranie; Roquepine siegte zwischen 1966 und 1968, Bellino II von 1975 bis 1977. Von 1986 bis 1988 und noch einmal 1990 gewann Ourasi den Prix d’Amérique.

Das Pferd Ready Cash und sein Fahrer Franck Nivard - die beiden siegten 2011 und 2012 - schrammten 2013 knapp an einem Hattrick vorbei. Das Duo erreichte im Januar 2013 'nur' den zweiten Platz. Überraschungssieger wurde 2013 der acht Jahre alte Hengst Royal Dream mit seinem Fahrer Jean-Philippe Dubois.

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