Mona-Hatoum-Ausstellung im Centre Pompidou

Bereits seit dem 24. Juni kannst du im Centre Pompidou in Paris die bisher umfassendste Ausstellung der zeitgenössischen Künstlerin Mona Hatoum sehen.

Palästina – Beirut – London – Paris

Mona Hatoum wurde 1952 in Beirut geboren. Beirut sollte aber nicht die letzte Station des Kindes palästinensischer Flüchtlinge sein.

Hatoum war 23 Jahre alt, als im Libanon der Krieg ausbrach. Zu dieser Zeit befand sie sich zu einem Besuch in London, das auch ihre neue Heimat werden sollte. Hier studierte sie an der Byam Shaw School of Art und der Slade School of Art Kunst. Im Anschluss belegte sie auch einige Semester an der Maastricher Jan van Eyck Academie.

Neben ihrer Arbeit als Gastprofessorin an verschiedenen Kunstschulen ist sie eine der bedeutendsten Vertreterinnen zeitgenössischer Kunst. Nach Performances und Einzelausstellungen auf der ganzen Welt kannst du nun im Centre Pompidou in Paris die wohl größte Ausstellung der Künstlerin noch bis Ende September 2015 sehen.

Mona Hatoum - Kontemporäre Kunst seit den 70er Jahren

Die mehr als 50 ausgestellten Werke Mona Hatoums erzählen die Schaffensgeschichte der Künstlerin seit den 70er Jahren. In ihre Arbeit fließen viele politische und zeitgenössische Themen ein.

Einige Nachrichten, die sie vermitteln will, erkennst du auf den ersten Blick. Bei anderen steckt eine subtile Wahrheit dahinter, die du erst nach längerer Betrachtung erkennen wirst. So wird die Ausstellung der palästinensischen Künstlerin, die einen britischen Pass besitzt, auch zu einer Entdeckungsreise.

Die Arbeiten Hatoums, die von der Kuratorin der Ausstellung Christine van Assche zusammengestellt wurden, definieren sich durch die Visionen der Künstlerin, das Zusammenspiel von Formen und Materialien und die Zusammenführung verschiedener Stile der kontemporären Kunst.

Verfasst am 27. Juli 2015
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